Shanghai International Photo Festival 2010
Letzte Woche war ich für ein paar Tage in Shanghai, wo meine Bilder auf dem Shanghai International Photo Festival ausgestellt wurden. Ein kleiner Auszug aus meinen Reisenotizen:
- Frösche schmecken nach nichts
- der Kaffee dort auch
- neun Stunden Zeitverschiebung sind ganz schön heftig
- die Hitze auch
- von den 24 Millionen Menschen, die in Shanghai leben, sieht man nur Autos und Abgase
- nie, NIE Reisschnaps am letzten Abend trinken!
Aber natürlich war nicht alles schlecht. Ich habe tolle Menschen kennengelernt und viele Ideen für mein Bosnien-Langzeitprojekt und andere zukünftige Projekte mit nach Hause genommen. Das ist das Schöne an solchen Treffen! Als Fotograf führt man manchmal ein sehr einsames Leben: zum Beispiel dann, wenn man Stunden und Tage vor dem Rechner verbringt und kaum noch vor die Haustür geht. Auf Reisen oder eben solchen Festivals fühle ich mich dann wie ein Schwamm, der alles aufsaugt, das ihm begegnet.
In meinem Kopf sieht es jetzt aus wie in meinem Notizbuch: voll und chaotisch. Nächste Woche fliege ich nach Bosnien. Bis dahin muss der Schwamm wieder aufnahmefähig sein.










